Letztes Feedback

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Ahnentopf

Bei einem Ahnentopf handelt es sich um ein Gefäß, das zu Ehren der Ahnen aufgestellt wird und ihnen ein Heim in unserem Leben bieten soll.


In Afrika sind Ahnentöpfe noch Gang und Gebe, in vielen Häusern findet man ihn als Kontaktpunkt zu den Ahnen aber auch als Garant für Wohlstand und Sicherheit. Ich denke, vermutlich aus dem Gedanken heraus, das unserer Ahnen eine schützende Hand über uns halten.


Hierzulande war die Tradition lange vergessen, erfährt aber grade eine Wiederbelebung durch eine Beschreibung in Luisa Francias Buch „Stein Reich“


Der Ahnentopf oder Ahninnentopf an sich ist meist ein Tongefäss mit Deckel, der als Kanal zu unseren Ahnen und der Anderswelt fungieren soll.

Daher gibt man in ihn heimische Erde, wobei das „heimisch“ hier vor allem dafür steht das man mit dieser Erde das Gefühl Heimat verbindet, Dinge, die man mit Ahnen assoziiert, die einem besonders wichtig sind und auch ein paar Münzen oder Wertgegenstände um um Wohlstand und gute Versorgung zu bitten.

Weitere Komponenten können nach eigener Vorliebe und Vorstellung beigefügt werden.


Zu erwähnen wäre hierzu noch das Ahnin nicht unbedingt eine blutsverwandte Vorfahren sein muss, auch verstorbene Menschen mit denen man sich besonders Verbunden fühlte oder auch Götter und Göttinnen eignen sich für diese Art der Kommunikation und des Respekts.

9.3.10 22:01, kommentieren

Werbung


Sorgenpüppchen

Sorgenpüppchen sind ein wunderbarer Brauch, der seinen Ursprung in Guatemala hat.


Der Legende nach können Kinder den kleinen Püppchen Abends ihre Sorgen erzählen und diese dann beim Schlafen gehen unter das Kopfkissen legen.

Am nächsten Morgen sollen die Männchen die Sorgen dann fort geschafft haben, so das sie die Kinder nicht mehr so bedrücken.


Sorgenpüppchen bestehen meist aus einem Drahtinnenleben, das mit bunten Fäden und Perlen umwickelt und geschmückt sind. Meist gehören mehrere zu einem Set in einem Stoffbeutelchen.

Viele der Puppen kommen über Weltläden oder Fair Trade – Programme direkt aus Guatemala aber auch der heimische Kunsthandwerkermarkt entdeckt die kleinen Sorgenpüppchen langsam für sich.


Man sollte – zugunsten der besseren Wirkung nur darauf achten das die guten Stücke wirklich handgefertigt sind.


1 Kommentar 9.3.10 22:00, kommentieren

Räucherschnüre

Bei Räucherschnüren handelt es sich um Räucherkräuter, die zu Fäden gesponnen und dann zu Schnüren verdrillt werden. Teilweise werden noch Gewürze eingeflochten oder die Schnüre in Harze getunkt um das Aroma zu verfeinern.


Grundsätzlich stellen sie eine einfache Alternative zu Räucherstäbchen dar. Sie werden auf einen feuerfesten Untergrund gelegt oder über einen Aschenfang aufgehangen und dort durch die eigene Glut verglüht.

Das geht schnell und ist auch für den „Räucherlaien“ einfach zu handhaben.


Ein Vorteil gegenüber den Räucherstäbchen ist aber, das sie keinen Holzkern enthalten. Dadurch entfällt auch der holzige Geruch, den dieser beim abbrennen einiger Räucherstäbchen-Arten verursacht vermieden.

Das ermöglicht eine optimale Entfaltung der gewünschten Duftkomposition.


Alles in allein halte ich die Räucherschnüre für eine rundum gelungene Option für schnelles und entspanntes Räuchern.

9.3.10 21:59, kommentieren

Räucherwerk

Unter Räucherwerk versteht man das Material zum Verräuchern von Kräutern, Hölzern und Harzen zur Duftgewinnung.

In der Tat geht es hier um eine Aufbesserung des Wohnklimas, nicht um das Räuchern von Lebensmitteln.


Hierbei bezieht sich der Begriff „Räucherwerk“ manchmal auf die eigentlichen zu verräuchernden Stoffe, gelegentlich aber auch auf das dazugehörige Werkzeug.


Bei den zu verräuchernden Stoffen handelt es sich, wie schon geschrieben, zumeist um Hölzer, Kräuter und Harze bestimmter Pflanzen.

Das geht von Weihrauch und Myrrhe über Zedernholz bis zu Drachenblut.

Wobei die Stoffe meist nicht einzeln sondern als aromatische Mischung verräuchert werden.


Dazu nutzt man Räuchergefässe sowie Räucherkohle oder auch Kerzen.


Bei den Räuchergefässen gibt es die sogenannten Weihrauchbrenner, zu denen auch die Weihrauchschwenker der Kirchen gehören, Räucherschalen und –Teller sowie Räucherstövchen.


Weihrauchbrenner sind geschlossene Behälter, die aber ansonsten genauso arbeiten wie die

Räucherschalen. Der Boden wird mit Sand gefüllt um einen feuer- und hitzebeständigen Grund für die Räucherkohle zu bieten. Diese wird angezündet und durchgeglüht.

Wenn die Kohle komplett durchgeglüht auf dem Sand liegt wird die Räuchermischung darauf gelegt und so verglüht.


Räucherstövchen sind so aufgebaut, das sich über der Flamme eines Teelichtes ein Siebchen befindet, so das die Räuchermischung durch die Hitze der Kerze verglüht wird.

Dies hat den Vorteil das der Eigengeruch der Kohle sich nicht ins Räucheraroma mischt.

Mal sollte allerdings darauf achten, das im Siebchen eine kleine Metallplatte liegt oder selber ein Stückchen Alufolie dort hin legen, damit die Harze, wenn sie sich verflüchtigen, nicht in die Kerze tropfen.

Hier finden Sie den von mir bevorzugten Räucherwerk - Shop .

2 Kommentare 9.3.10 21:57, kommentieren